Stadt Rahden

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Rahden

Geschichte
Ehrenmal Rahden, als Roden oder Rothen wurde erstmals im Jahre 1033 in einer Schenkungsurkunde zur Mehrung des Grundbesitzes des Fürstbistums Minden durch den fränkisch-salischen Kaiser Konrad II genannt. Die eigentliche Besiedlung begann im Schutze der um 1320 errichteten Wasserburg, die als Grenzfestung das Fürstbistum Minden im Westen absicherte. Der heute noch als Ruine bestehende Teil diente später in brandenburg-preußischer Zeit als Sitz der Drosten und Amtmänner, die von hier die Vogteien Rahden und Stemwede leiteten. Mit der Gründung der Kirche im Jahre 1353 verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt allmählich zum heutigem Zentrum. Erst nach der Gebietsreform im Jahre 1973 wurde das Amt Rahden zur Stadt, als die Gemeinden Rahden, Kleinendorf, Varl, Sielhorst, Pr. Ströhen, Wehe und Tonnenheide zusammengeschlossen wurden.

Land und Leute
Karger Sandboden, Moore und Heide brachten den Bauern nur spärliche Erträge. So wurde mit viel Fleiß im Nebengewerbe Flachs verarbeitet, so dass die Leinenerzeugung zum wichtigsten Broterwerb wurde. Auch „hölten Tüg“ (Holzwaren) wurde in den Winterabenden geschnitzt und über die Kiepenkerls (Holzhändler) gehandelt. Der Niedergang der Leinenerzeugung und Missernten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zwangen viele Rahdener zur Auswanderung oder zum Broterwerb als Grasmäher nach Holland. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahre 1899 blühte der Handelsplatz Rahden auf und die Bevölkerungszahlen stiegen wieder an. Betrug sie im Jahre 1788 noch rund 5.000 Einwohner, so erreicht sie heute über 17.000. Alleine in Rahden leben 4.701 Rahdenerinnen und Rahdener, davon sind 51,39 % Frauen (2.416) und 48,61 % Männer (2.285).

Unterhaltungs- und Freizeitangebote

Jährliche Veranstaltungen
St. Johannis-Kirche RahdenDass die Rahdener zu feiern verstehen, wird jeder bestätigen können, der einmal auf einer Veranstaltung in Rahden dabei war.

Die Rahdener Automesse eröffnet im März den Veranstaltungsreigen. Rahdener Autohändler geben einen Überblick über technische Neuerungen und gute Gebrauchte. Die Veranstaltung lockt zahlreiche Besucher aus nah und fern.

Musik liegt in der Luft, wenn beim Rahdener Stadtfest und Rahdener Markt am zweiten Wochenende im Juni auf allen Straßen der Innenstadt kräftig gefeiert und getanzt wird.  Jazz-, Rock- und Volksmusik machen die Veranstaltung zu einem Treffpunkt für Jung und Alt.

MuseumseisenbahnStöbern nach Herzenslust dürfen die Besucher des Trödelmarktes am dritten Wochenende im September. In der für den Verkehr gesperrten Innenstadt bauen Hobbytrödler und Profis aus der ganzen Bundesrepublik ihre Stände auf. Der Rahdener Trödelmarkt ist einer der größten im norddeutschen Raum.

"Rahden kocht über" heißt es, wenn die heimische Gastronomie auf dem Platz rund um die St. Johannis-Kirche Rahden zeigt, was in ihr steckt. Exotisches, traditionelle Küche und kreative Kompositionen verführen zum Naschen an den verschiedenen Ständen.

Den Abschluss in der Reihe der Veranstaltungen bildet unter dem Motto „Dezemberträume“ der Weihnachtsmarkt, der ab dem 1. Advent seine Pforten öffnet. Rund um die St. Johannis-Kirche Rahden laden Glühweinbuden und Verkaufsstände zu weihnachtlicher Musik ein.

 

FreibadSehenswürdigkeiten

Museumseisenbahn Rahden-Uchte
Romantisch reisen in Eisenbahnnostalgie. Ein alter Triebwagen von 1933 und eine Schienenbuseinheit aus dem Jahre 1953 laden zu gemütlichen Fahrten auf der 26 km langen Strecke von Rahden nach Uchte ein. Fahrräder werden kostenfrei mitgenommen, so dass von verschiedenen Haltepunkten aus die wunderschöne Rahdener Parklandschaft erradelt werden kann. Besonders beliebt sind die Sonderfahrten zu festlichen persönlichen Anlässen, wie zu Trauungen, Geburtstagsfeiern, Verabschiedungen unter anderen.

Weitere Informationen über Fahrzeiten und Preise finden Sie hier: Museumseisenbahn Rahden-Uchte

St. Johannis-Kirche Rahden
Mitten im Ortskern von Rahden liegt die St. Johannis-Kirche, eine der wenigen Norddeutschen Kirchen, die 1789 in reinen Baustil des Klassizismus umgebaut wurde. Ihr wuchtiger Turm, im unteren Teil noch als mittelalterlicher Wehrturm erkennbar, ragt mit seiner leicht nach Westen geneigten Turmspitze weit über das Häusermeer ins Rahdener Land.

Hallen- & Freibad
Das Freibad lockt besonders mit vielen Attraktionen im Erlebnisbecken Jung und Alt.

Informationen über Öffnungszeiten, Preise und Kurse finden Sie hier: www.hallenbad-rahden.de

 

Weitere Informationen

Ortsheimatpfleger Rahden
Claus-Dieter Brüning
Am Freibad 16
Kleinendorf
D-32369 Rahden
Telefon
 : 
05771 1066
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Ortsvorsteher Rahden
Reinhard Warner
Lange Reihe 3
D-32369 Rahden
Telefon
 : 
05771 3027
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