Der Speicher

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Speicher auf dem Museumshof Rahden
Speicher Museumshof Rahden

DER SPEICHER

Der Speicher (um 1750) stand früher in Varl. Er diente zur Lagerung von Korn. Oft wurde der obere Bereich für Schlafgelegenheiten benutzt, wenn im Haupthaus nicht genug Platz war.

Handwerker kamen mit ihrer eigenen ‚‚Werkstatt” auf den Hof, wo sie so lange arbeiteten, bis alle Aufträge erledigt waren. So brachten zum Beispiel Schneider und Schuster ihre Geräte und Werkzeuge mit, wenn sie den Hof besuchten. Diese Gerätschaften sind im ersten Stock des Speichers ausgestellt.

Ausstellung Museumshof Rahden Speicher
Ausstellung Museumshof Rahden Speicher

DIE AUSSTELLUNG

Die Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp stellt seit 2021 im Museumshof Rahden eine jährlich wechselnde Ausstellung vor.  Die Schülerinnen und Schüler wählen Objekte aus dem Magazin des Museums und aus Privatbesitz aus, um eine spannende und informative Präsentation zu erstellen. An den Aktionstagen gibt es darüber hinaus ein interessantes Mitmachprogramm der Museums-AG für die Besucherinnen und Besucher. 

Die diesjährige 5. Ausstellung befasst sich mit dem Thema „Christine von Halle“ – eine Adelige des 16. Jahrhunderts.

Die 1533 in der Burg Rahden geborene Adelige war Geschäftsfrau und ebenso selbständig wie ihr reicher und gebildeter Ehemann Heinrich Rantzau. Sie lebten mit 12 Kindern in Schleswig-Holstein und gelangten zu großer Bekanntheit in der Frühen Neuzeit.

Die ehemalige Wasserburg diente ursprünglich den Fürstbischöfen von Minden als Landesburg. Von hier aus verwalteten die bischöflichen Drosten das alte Amt Rahden.